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Horizontal zentrierte Layouts

12. September 2008, 16:58

Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Heute möchte kurz auf die Möglichkeiten eingehen, mit denen man einen Container oder ein ganzes Layout horizontal zentriert ausrichten kann!

Negative Margins

Eine interessante Möglichkeit, die vor allem für Layouts mit einer festen Breite geeignet ist, bieten negative Margins. Mit negativ ist hier der Wert des Margins gemeint. Zum Beispiel: margin: 0 -10px 0 0;

Meine Lösung für einen Container mit einer Breite von 500px sieht somit auch ziemlich ähnlich aus:

body {margin:0px; padding:0px;} /* Für die Cross-Browser Kompatibilität */

#Content {
	position:absolute;
	left:50%;
	width:500px;
	margin-top:50px;
	margin-left:-266px; /* Halbe Breite + Padding + Rand = -266px */
	padding:15px;
	border:1px dashed #333;
	background-color:#eee;
	}

Das ist eigentlich selbsterklärend, doch ich möchte noch genauer darauf eingehen, was da genau passiert. Der Container wird zuerst durch position:absolute; left:50%; ins horizontale Zentrum geschoben. Danach wird der linke Aussenabstand auf minus die Hälfte der Box gesetzt. Wichtig hierbei ist, dass man Innenabstand und Rahmen auch berücksichtigt. In meinem Beispiel ist das also margin-left:-266px;

Auto-Width Margin

Die CSS-Eigenschaft Margin bietet von Haus aus eine nette kleine Funktion, mit der das horizontale Zentrieren von Containern zum Kinderspiel wird. Das funktioniert auch in allen gängigen Browsern mit CSS2-Support.

Nur der Internet Explorer 5 (Windows) macht uns einen Strich durch die Rechnung. Der IE wendet das text-align Attribut bei Block-Level-Elementen falsch an, doch dafür gibt es eine kleine Lösung:

Wenn man beim übergeordneten Block-Leven-Element (meistens <body>) text-align: center; angibt, wird der Container korrekt ausgerichtet.
Dummerweise ist das text-align Attribut vererbbar, weshalb dann in anderen Browsern die Schrift wirklich rechts ausgerichtet wäre. Oft muss man text-align explizit auf das zentrierte Element anwenden, um den Auswirkungen der IE-Lösungen entgegenzuwirken. Das fertige Stylesheet sieht dann wie folgt aus:

body {
	margin:50px 0px; padding:0px; /* Für die Cross-Browser Kompatibilität */
	text-align:center; /* Hack für IE5/Win */
	}

#Content {
	width:500px;
	margin:0px auto; /* Reche und linke Aussenabstände auf
 "automatisch" eingestellt */
	text-align:left; /* IE5 Hack umgehen */
	padding:15px;
	border:1px solid #333;
	background-color:#eee;
	}

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Man lernt nie aus

7. Februar 2008, 22:26

In Sachen Webdesign kann man nie genug wissen. Immer wieder lernt man etwas hinzu, frühere Meinungen werden berichtigt und Scriptsprachen verbessert. Es gibt kaum etwas, das nicht umsetzbar ist. Komplexe Strukturen auf höchstem Niveau nützen nichts, wenn sie nicht übersichtlich und ordentlich gestaltet sind.

Cascading Style Sheets

Am Erfolg des Internets ist diese Methode (Trennung von Inhalt und Design) wesentlich beteiligt. Während Tabellen und Spacer-GIFs zum Alltag vieler Webdesigner gehörten, lösten CSS diese Ära ab und ein grosser Schritt wurde gemacht. Mit CSS kann man so einiges anstellen, gesteht man sich bald ein.

Man wusste nicht wo ansetzen. CSS ist eine grosse Umstellung zu <FONT COLOR=#FFFFFF></FONT> und <IMG src=spacer.gif width=1 height=1>

Neue Spielregeln

Interessanterweise wurde die GROSSschreibung sowie viele andere Dinge dann durch XHTML ersetzt, ein neuer Begriff der eingeprägt werden musste und zum Lernen zwang. Die vielen Möglichkeiten, die man jetzt mit Ajax, Ruby, Perl, Php und anderen hat, sind gigantisch.

Die Macht der Suchmaschinen

Suchmaschinen wie Google und Yahoo beachten die Überschriften,vermerken die ein- und ausgehenden Links und viele andere Kleinigkeiten. Das zwingt uns dazu, uns ihnen anzupassen. Denn wer gefunden werden will, muss fühlen. Oder so. Diese Dinge sammelt man unter dem Begriff Search Engine Optimization (Suchmaschinen-Optimierung), kurz SEO (SMO).

Bücher zum Thema Scriptsprachen und Webdesign gibt es wie Sand am Meer, auch in deutscher Sprache. Das deutschsprachige Europa ist wohl die zweite Hochburg nach Amerika in solchen Dingen.

Wir sehen also, Das Internet lebt, bildet sich weiter und macht das, was das beste ist. Jeder kann daran teilhaben, mitwirken und Neues erschaffen. Hier kommt wohl der Spruch “The stage is your’s” her :-)

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Thema Webdesign intensiv bearbeiten

9. Januar 2008, 13:53

Workshop mit HTML + CSS

Voraussichtlich werde ich bis Sonntag zu Testzwecken die erste Version eines Workshops zum Thema Webdesign veröffentlichen. Der Besucher lernt die wichtigsten Grundlagen und Tricks kennen, Tabus werden aufgedeckt und er wird auch auf weiterführende Websites verwiesen werden (Achtung, Futur 2).

Endlich lernen

Es gibt zu viele Websites im Internet, die hauptsächlich aus Javascripts, Bildern und Tabellen bestehen oder einfach fertige Templates sind. Wer sich aber wirklich mit dem Thema auseinander setzen will, sollte auch bereit sein, zu lernen. Das ist die Grundlage von allem.

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